Durch Kombination von Vorwärts- und Rückwärtsnavigation mit 'Clustered Navigation' können Elementgruppen nach ihrem Vernetzungskontext gefiltert und Elemente nach Eigenschaftswerten gruppiert werden.
Im Smart-Navigator des FIBEXplorers kann der Anwender durch Kombination einfacher Grundbausteine wie Vorwärts- und Rückwärtsnavigation auf Element- und Property-Ebene komplexe Abfragen per Mausklick zusammenzustellen und unter Nutzung von Clustered-Navigation auswerten lassen. So erhält er einen nahezu unbeschränkten Vorrat UI-gestützter Abfragemöglichkeiten, wie sie derzeit nur in einigen Visualisierungstools für relationale Datenbanken zu finden sind. Der FIBEXplorer wird dadurch zu einem faszinierenden Analysewerkzeug für relationale XML-Daten. XML-Kenntnisse bzw. Kenntnis von Abfragesprachen wie SQL, XPath oder XQuery sind hierbei nicht notwendig.
Im Smart-Navigator ausgewählte Kontenmengen (Mehrfachauswahl ) können in den Multi-Element-Browser geladen und in der verfügbaren [Context]-Seite weiter navigiert werden. Mergefunktionen der [Result]-View unterstützen den Anwender bei Fragestellungen, wie
Welche
FRAMEshaben keinen Sender?
Über das Kontext-Menü des Smart-Navigators können beliebige Elemente zur [Result]-View hingefügt bzw. aus ihr entfernt werden. Damit lassen sich komplexe Fragestellungen wie
WelchePDUsvonCHANNELA werden auch aufCHANNELB übertragen?
WelcheRX-FRAMEsvonECUe1 undECUe2 werden nicht vomECUeTx gesendet?
beantworten. [mehr ..]
Im Smart-Navigator ergibt sich die zu einem Strukturknoten gehörende Datenmenge aus dem Kontext des Navigationsbaums. Aktuell können dort keine benutzerdefinierten Knotenmengen untersucht werden.
Der Anwender hat jedoch die Möglichkeit ausgewählte Kontenmengen (Mehrfachauswahl im Smart-Navigator) in den Multi-Element-Browser zu laden und im dort verfügbaren Top-Down- bzw. Bottom-Up-Explorer ([Context]-Seite) weiter zu navigieren.
Komplexe Knotenmengen können in der [Result-View] zusammengestellt werden. Über das Kontext-Menü des Smart-Navigators hat der Anwender die Möglichkeit beliebige Knoten zur [Result]-View hinzuzufügen bzw. aus ihr zu entfernen.
Aus diese Weise zusammengestellte Knotenmengen können mit den aus dem Smart-Navigator bekannten Navigationsmechanismen weiter navigiert werden.
Durch Merge-Operationen auf der Result-View lassen sich Fragestellungen, wie
Welche FRAMEs haben keinen Sender?
in zwei Schritten beantworten:
FRAMEs im Navigator →
Aktion: Add to Result-ViewTx-FRAMEs im Navigator: → Aktion: Remove from Result-View.FRAMEs haben keinen Sender.![]() |
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Die Kombinationsmöglichkeiten sind hier wiederum vielfältig. In der [Result]-View lassen sich Abfragen wie
WelchePDUsvonCHANNELA werden auch aufCHANNELB übertragen.
WelcheTx-FRAMEsvonECUe1 undECUe2 werden nicht vomECUeRx empfangen?
bequem durch die eben beschriebenen Mengenoperationen (Hinzufügen/Entfernen) beantworten.
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Für Datenmengen mit beschränkter Anzahl
etwa ECUs, ausgewählten PDUs oder Signalen empfiehlt sich die Nutzung des Transposed Trees im
Multi-Element-Editor. Transposed Tree besteht aus einem
links stehenden Navigationsbaum (analog zum Smart-Navigator) und
zusätzlichen Spalten für jedes geladene Inputelement. Jeder
Spalte wird also ein Datenelement als Spaltenkontext zugeordnet. Die
Zellen einer fixierten Zeile werden wie folgt befüllt: Ausgehend
vom Wurzelknoten wird der Navigationspfad bis zum Knoten der
aktuellen Zeile ermittelt. Dieser wird auf die einzelnen
Spaltenkontexte angewandt. Die einzelnen Spalten variieren also
aufgrund der unterschiedlichen Spaltenkontexte. Der Spalteninhalt zum
Datenelement d(n) ist prinzipiell der gleiche wie man ihn im
Smart-Navigator unterhalb des Datenelements d(n) angezeigt bekäme.
Der Vorteil liegt allein darin, dass man sich die Vernetzungskontexte
der einzelnen Spaltenelemente synchron anzeigen lassen kann. Durch
Navigation über die FIBEX-Struktur in der linken Spalte lassen
sich beliebige Vernetzungsmatrizen aufspannen. Beispiele sind
Verteilung von
PDUs
nach ihren
Sender-Steuergeräten oder die
Verwendung von Signalen in diversen FRAMEs.
Nachfolgender Screenshot zeit die
Zuordnung vonTx-FRAMEszuECUs(incl. Slotverteilung in Scheduletabelle) :

Eine weitere Anwendung ist die Gruppierung von Elementen nach Eigenschaftswerten, wie etwa
Verteilung vonPDUsauf diverseSlotsder Scheduletabelle oder
Zuordnung von Signalen zu den Cyclic-Timings ihrer Träger-PDUsamCHANNELx (nachfolgend)
Zu den komplexesten und mächtigsten Funktionen des FIBEXplorers zählen zweifellos benutzerdefinierte Working Sets. Working Sets ermöglichen die Fokusierung und Einschränkung des Vernetzungskontexts auf beliebige Elemente (siehe Was sind Working Set?).
Bereits im Smart-Navigator steht zu jedem Element der zugehörige Vorwärts- bzw. Rückwärtskontext als Teilbaum zur Verfügung. Beim Einsatz von Working Sets muss der Anwender jedoch keine Teilbäume expandieren: Die notwendige Traversierung des Vernetzungskontexts wird im Hintergrund ausgeführt und das ermittelte Ergebnis im Smart-Navigator hervorgehoben. Insbesondere bei rekursiven Datenstrukturen liegt der Working-Set Ansatz deutlich im Vorteil.
Aufbau und Zusammensetzung eines Elements wird durch seinen vollständigen Vorwärtskontext beschrieben. Beispiele sind:
Datenallokation eines Steuergerätes (SLOTs,FRAMEs,PDUs,SIGNALs, etc.)
MOST-Struktur eines Steuergerätes (Blöcke, Gruppen, Instanzen, Mux-Tree, Record-Set, ArrayOfRecord, etc. )Zusammensetzung gemultiplexter
FRAMEsundPDUsZusammensetzung von
MOST-COMPOSITEs(Blöcke, Gruppen, - Instanzen, Service-Ports, etc.)
Zusammensetzung komplexer MOST-Data-Parameter ( Mux-Tree, Record-Set, ArrayOfRecord, etc.)
Die Einbettung eines Elements (direkte oder indirekte Verwendung) wird durch den zugehörigen vollständige Rückwärtskontext beschrieben. Beispiele sind:
Verwendung einesSIGNALsin komplexenMOST-Data-Parametern (Mux-Tree, Mux-Tree, Record-Set, ArrayOfRecord)
Verwendung einerMOST-Funktion in zusammengesetztenMOST-Strukturen/COMPOSITEs(Blöcke, Gruppen, Instanzen) und zugeh. SteuergerätenVerwendung eines Signals / einer
PDUin (Multiplexer-PDUsund deren)FRAMEsSchedulebelegung im Kontext einer
PDU, einesFRAMEsoder einesSIGNALs
Kommunikationspartner im Kontext eines
SIGNALs, einerPDU, einesFRAMEs.
Bei der Analyse rekursiver Datenstrukturen sind Working Sets das Mittel der Wahl. Mit wenigen Mausklicks erhält der Anwender aufschlussreiche Informationen zu verschachtelten PDUs oder zusammengesetzten MOST-Parametern. Beispiele sind.
Einbettung und Zusammensetzung vonMOST-COMPOSITEs
Einbettung und Zusammensetzung einer Multiplexing-
PDU.
Einbettung und Zusammensetzung von MOST-Signalen im Mux-Tree komplexer Daten-Parameter ( Record-Set, ArrayOfRecord, etc.). Siehe Bild:
In der Praxis interessiert man sich häufig für den Umgang diverser Komponenten mit ausgewählten Daten oder die Verarbeitung gegebener Daten durch ausgewählte Akteure. Dies entspricht der Überschneidung des Vorwärtskontexts gegebenen Komponenten mit dem Rückwärtskontext ausgewählter Daten. Die hierbei notwendige Kombination von Top-Down- und Bottom-Up-Analyse bewerkstelligt man durch sukzessive Reduktion des aktiven Working Sets: Fokussierung auf gegebene Komponenten bei anschließender Reduktion auf ausgewählte Daten bzw. Fokussierung auf gegebene Daten bei anschließender Reduktion auf ausgewählte Akteure. Beispiele sind:
Partizipation eines
SIGNALsbzw. einerPDUan der Kommunikation zweier (oder mehrerer) Steuergeräte?Über welche
PDUswird ein gegebenesSIGNALimSlotxy gescheduled?Über welche
COMPOSITEsist eineMOST-Funktion an ein gegebenes Software-Module gebunden? Siehe Bild:
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