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Analyse von Datenmengen (in der Result-View)

Im Smart-Navigator ergibt sich die zu einem Strukturknoten gehörende Datenmenge aus dem Kontext des Navigationsbaums. Aktuell können dort keine benutzerdefinierten Knotenmengen untersucht werden.

Benutzerdefinierter Elementgruppen

Der Anwender hat jedoch die Möglichkeit ausgewählte Kontenmengen (Mehrfach­auswahl im Smart-Navigator) in den Multi-Element-Browser zu laden und im dort verfügbaren Top-Down- bzw. Bottom-Up-Explorer ([Context]-Seite) weiter zu navigieren.

Komplexe Knotenmengen können in der [Result-View] zusammengestellt werden. Über das Kontext-Menü des Smart-Navigators hat der Anwender die Möglichkeit beliebige Knoten zur [Result]-View hinzuzufügen bzw. aus ihr zu entfernen.

Aus diese Weise zusammengestellte Knotenmengen können mit den aus dem Smart-Navigator bekannten Navigationsmechanismen weiter navigiert werden.

Mengenoperationen

Durch Merge-Operationen auf der Result-View lassen sich Fragestellungen, wie

Welche FRAMEs haben keinen Sender?

in zwei Schritten beantworten:

 

Die Kombinationsmöglichkeiten sind hier wiederum vielfältig. In der [Result]-View lassen sich Abfragen wie

Welche PDUs von CHANNEL A werden auch auf CHANNEL B übertragen.
Welche Tx-FRAMEs von ECU e1 und ECU e2 werden nicht vom ECU eRx empfangen?

bequem durch die eben beschriebenen Mengenoperationen (Hinzufügen/Entfernen) beantworten.

 
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Vernetzungsmatrix (im Transposed Tree)

Für Datenmengen mit beschränkter Anzahl etwa ECUs, ausgewählten PDUs oder Signalen empfiehlt sich die Nutzung des Transposed Trees im Multi-Element-Editor. Transposed Tree besteht aus einem links stehenden Navigationsbaum (analog zum Smart-Navigator) und zusätzlichen Spalten für jedes geladene Inputelement. Jeder Spalte wird also ein Datenelement als Spaltenkontext zugeordnet. Die Zellen einer fixierten Zeile werden wie folgt befüllt: Ausgehend vom Wurzelknoten wird der Navigationspfad bis zum Knoten der aktuellen Zeile ermittelt. Dieser wird auf die einzelnen Spaltenkontexte angewandt. Die einzelnen Spalten variieren also aufgrund der unterschiedlichen Spaltenkontexte. Der Spalteninhalt zum Datenelement d(n) ist prinzipiell der gleiche wie man ihn im Smart-Navigator unterhalb des Datenelements d(n) angezeigt bekäme. Der Vorteil liegt allein darin, dass man sich die Vernetzungskontexte der einzelnen Spaltenelemente synchron anzeigen lassen kann. Durch Navigation über die FIBEX-Struktur in der linken Spalte lassen sich beliebige Vernetzungsmatrizen aufspannen. Beispiele sind

Verteilung von PDUs nach ihren Sender-Steuergeräten oder die
Verwendung von Signalen in diversen FRAMEs.

Nachfolgender Screenshot zeit die

Zuordnung von Tx-FRAMEs zu ECUs (incl. Slotverteilung in Scheduletabelle) :

 

Eine weitere Anwendung ist die Gruppierung von Elementen nach Eigenschaftswerten, wie etwa

Verteilung von PDUs auf diverse Slots der Scheduletabelle oder
Zuordnung von Signalen zu den Cyclic-Timings ihrer Träger-PDUs am CHANNEL x (nachfolgend)
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Analyse des Vernetzungskontexts (mit Working Sets)

Zu den komplexesten und mächtigsten Funktionen des FIBEXplorers zählen zweifellos benutzerdefinierte Working Sets. Working Sets ermöglichen die Fokusierung und Einschränkung des Vernetzungskontexts auf beliebige Elemente (siehe Was sind Working Set?).

Bereits im Smart-Navigator steht zu jedem Element der zugehörige Vorwärts- bzw. Rückwärtskontext als Teilbaum zur Verfügung. Beim Einsatz von Working Sets muss der Anwender jedoch keine Teilbäume expandieren: Die notwendige Traversierung des Vernetzungskontexts wird im Hintergrund ausgeführt und das ermittelte Ergebnis im Smart-Navigator hervorgehoben. Insbesondere bei rekursiven Datenstrukturen liegt der Working-Set Ansatz deutlich im Vorteil.

Top-Down-Analyse

Aufbau und Zusammensetzung eines Elements wird durch seinen vollständigen Vorwärtskontext beschrieben. Beispiele sind:

Datenallokation eines Steuergerätes (SLOTs, FRAMEs, PDUs, SIGNALs, etc.)
MOST-Struktur eines Steuergerätes (Blöcke, Gruppen, Instanzen, Mux-Tree, Record-Set, ArrayOfRecord, etc. )

Zusammensetzung gemultiplexter FRAMEs und PDUs

Zusammensetzung von MOST-COMPOSITEs (Blöcke, Gruppen, - Instanzen, Service-Ports, etc.)

Zusammensetzung komplexer MOST-Data-Parameter ( Mux-Tree, Record-Set, ArrayOfRecord, etc.)

Bottom-Up-Analyse

Die Einbettung eines Elements (direkte oder indirekte Verwendung) wird durch den zugehörigen vollständige Rückwärtskontext beschrieben. Beispiele sind:

Verwendung eines SIGNALs in komplexen MOST-Data-Parametern (Mux-Tree, Mux-Tree, Record-Set, ArrayOfRecord)
Verwendung einer MOST-Funktion in zusammengesetzten MOST-Strukturen/ COMPOSITEs (Blöcke, Gruppen, Instanzen) und zugeh. Steuergeräten

Verwendung eines Signals / einer PDU in (Multiplexer-PDUs und deren) FRAMEs

Schedulebelegung im Kontext einer PDU, eines FRAMEs oder eines SIGNALs

Kommunikationspartner im Kontext eines SIGNALs, einer PDU, eines FRAMEs.

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Analyse rekursiver Datenstrukturen

Bei der Analyse rekursiver Datenstrukturen sind Working Sets das Mittel der Wahl. Mit wenigen Mausklicks erhält der Anwender aufschlussreiche Informationen zu verschachtelten PDUs oder zusammengesetzten MOST-Parametern. Beispiele sind.

Einbettung und Zusammensetzung von MOST-COMPOSITEs

Einbettung und Zusammensetzung einer Multiplexing-PDU.

Einbettung und Zusammensetzung von MOST-Signalen im Mux-Tree komplexer Daten-Parameter ( Record-Set, ArrayOfRecord, etc.). Siehe Bild:
xx xx

 

Upside Down (Kombination)

In der Praxis interessiert man sich häufig für den Umgang diverser Komponenten mit ausgewählten Daten oder die Verarbeitung gegebener Daten durch ausgewählte Akteure. Dies entspricht der Überschneidung des Vorwärtskontexts gegebenen Komponenten mit dem Rückwärtskontext ausgewählter Daten. Die hierbei notwendige Kombination von Top-Down- und Bottom-Up-Analyse bewerkstelligt man durch sukzessive Reduktion des aktiven Working Sets: Fokussierung auf gegebene Komponenten bei anschließender Reduktion auf ausgewählte Daten bzw. Fokussierung auf gegebene Daten bei anschließender Reduktion auf ausgewählte Akteure. Beispiele sind:

Partizipation eines SIGNALs bzw. einer PDU an der Kommunikation zweier (oder mehrerer) Steuergeräte?

Über welche PDUs wird ein gegebenes SIGNAL im Slot xy gescheduled?

Über welche COMPOSITEs ist eine MOST-Funktion an ein gegebenes Software-Module gebunden? Siehe Bild:

xx   xxx